Sonntag, 8. Mai 2016

Der "beste" Grundriss

Wie findet man den "besten" Grundriss?
  • Prospekte von Fertighausanbietern anfordern
  • Eigene Gedanken
  • Besuch von Musterhausparks
Durch den Besuch von Musterhausparks (besonders gut gefallen hat uns der in Poing bei München) haben wir uns einen ersten Eindruck verschafft, was uns gefällt und was nicht.
Wichtig ist ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Räume wirken, beispielsweise Eingangsbereich, Treppenaufgang, Bäder, Höhe des Kniestocks, Quergiebel oder offene Galerien. Bei Finger Haus hat uns deshalb besonders gefallen, dass an allen Räumen ein Schild mit der genauen Raumgröße in m² angebracht ist (z.B. Schlafzimmer 17 m²).
Allerdings sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass die Musterhäuser oftmals sehr großzügig geschnitten sind und evtl. nicht ganz zum eigenen Grundstück passen.

Mit diesem Gefühl für Räume und der Konkretisierung unserer Ideen und Wünsche haben wir uns mit den Vorgaben des Bebauungsplans und der Ausrichtung des Grundstücks daran gemacht, erste eigene Skizzen von Grundrissen zu erstellen. So haben wir u.a. auch die Erfahrung gemacht, dass insbesondere die Wahl der Treppenform (geradläufig, gewendelt, Podesttreppe) und die Lage der Treppe im Haus einen erheblichen Einfluss auf den gesamten Grundriss des Hauses hat.

Diese Planungsarbeit ist sehr zeitaufwändig.
Wer die Zeit hierfür nicht hat, kann natürlich auch mit dem Bauberater die eigenen Wünsche durchgehen. Es hilft, sich darüber im Klaren zu sein, welche Räume benötigt werden, wie groß diese sein sollen/müssen und wo man Kompromisse eingehen kann und wo nicht, denn vermutlich werden nicht alle Wünsche umsetzbar sein.

Es gibt einige Bauberater, die mit Euch bereits nach dem ersten oder zweiten Gesprächstermin einen Werkvertrag abschließen wollen, ohne eine Detailplanung für Euer Haus mit den spezifischen  Bedingungen Eures Grundstücks zu machen.
Für uns kam das nicht in Frage. Wir wollten uns auf keinen Fall zu einem so frühen Zeitpunkt auf einen Anbieter festlegen, ohne zu wissen, wie das Haus konkret aussehen wird, welche Leistungen im Angebot enthalten sind und was das Haus dann kosten wird. Wir hatten immer die Sorge, dass jede Änderung (z.B. Grundrissänderungen) – und mag sie aus laienhafter Kundensicht noch so geringfügig sein – zu erheblichen Kostensteigerungen führt.
Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen!
Außerdem ist man ja erst mit der Detailplanung in der Lage, Angebote verschiedener Anbieter zu vergleichen.
 
 

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