Montag, 18. April 2016

Finanzierung

Das aktuelle Zinsniveau ist für jeden Bauherrn ein Eldorado. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Finanzierungskonzept und der Finanzierungspartner unüberlegt ausgewählt werden sollte. Lange Laufzeiten machen Sinn, um sich das günstige Zinsniveau zu sichern und eine verlässliche Planungsgrundlage auch über Jahre hinaus zu haben.
Man kann sich auch überlegen, einen sog. „Volltilger“ abzuschließen. Damit weiß man bis zur kompletten Abzahlung des Darlehensbetrages, welche Belastungen auf einen zukommen.
 
Der Darlehensbetrag sollte auch so bemessen sein, dass irgendetwas Unerwartetes nicht das ganze Finanzierungskonzept über den Haufen wirft. Und dann mag es außerdem nicht unbedingt auf das letzte Zehntel beim Zinssatz ankommen, sondern mitentscheidend sollten auch die „anderen“ Bedingungen sein, z.B.

        ab welchem Monat nach Darlehenszusage in welcher Höhe Bereitstellungszinsen anfallen, z.B. erst ab 10. Monat (beim Bauen gibt es fast immer Verzögerungen) oder

        die Flexibilität, bei den gleichen Konditionen noch einmal z.B. 25.000 € zusätzlich in Anspruch zu nehmen (Bauen ist immer teurer als geplant), ohne eine (teure) Nachfinanzierung beantragen zu müssen.

        Sondertilgungsmöglichkeiten
 
Lasst Euch daher nicht immer von einem auf den ersten Blick niedrigen Zinssatz verleiten. Vergleicht immer auch Rahmenbedingungen wie die o.g. Und lasst Euch immer die monatliche Belastung und die Restschuld am Ende der Laufzeit angeben. So könnt ihr die Angebote relativ gut vergleichen. Unter dem folgenden Link findet Ihr einen online-Vergleich, der Euch zumindest gegenüber Eurer Hausbank eine Verhandlungsposition ermöglicht.


 

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